Schützenfest 2013
(22.06. – 24.06.)

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Am Samstag, 22. Juni, ging es endlich nach langen Vorbereitungen los. Das Bataillon traf sich um 15.30 Uhr auf der Steinstr., um das noch amtierende Königspaar Armin und Gabi von ihrem Wohnort abzuholen. Bei einem zünftigen Imbiss bekamen die Schützen und Schützinnen schon einmal einen Vorgeschmack auf die anstehenden Schützenfesttage. Nach einem kurzen Stopp bei unserem Schirmherrn, Wilhelm Stodollick, marschierte dann das Bataillon, unter der musikalischen Begleitung des Spielmannszug der Feuerwehr Selm und der Elmenhorster Blaskapelle, zur Kranzniederlegung am Ehrenmal an der Bergkampstr..
Um 19.00 Uhr begann dann der „große Zapfenstreich“ auf dem Gelände des Gymnasium Altlünen.

Kurz bevor es jedoch losging, mussten jedoch 5 lange Minuten überbrückt werden, da ein Stromausfall der Lautsprecheranlage für Verzögerung sorgte.
Umgeben von einer imposanten Kulisse an Gästen der Bevölkerung und der befreundeten Schützenvereine, absolvierte unser Oberst Bernie Jäger mit seinem Adjutanten, Herbert Grünewald, seine Prämiere eindrucksvoll.
Musikalisch harmonierten der Spielmannszug der Feuerwehr hervorragend mit den Elmenhorstern, so dass der „große Zapfenstreich“ wieder einmal als Highlight im Ablauf des Schützenfests hervorstach.
Im gut besuchten Schützenfestzelt fand dann anschließend der Festball statt. Musikalisch sorgte die Partyband „Top-Five“ für ausgelassene Stimmung.

Am nächsten Morgen traf sich dann das übermüdete Bataillon zum ökumenischen Gottesdienst im Schützenzelt, der von den Pfarren Drieling und Quade geleitet und von den Elmenhorstern musikalisch begleitet wurde.

Das anschließende gemeinsame Frühstück mit der Bevölkerung sorgte dafür, dass beim anschließenden Frühschoppen, das ein oder andere Bier schon wieder schmeckte.
Beim Frühschoppen hatten dann die Schützen erstmalig die Gelegenheit, gemeinsam mit den Elmenhorstern, unser neues Lied, „Altlüner Mädels sind Klasse“ anzustimmen.

Um 15.00 Uhr begann dann der große Festumzug durch die Straßen von Altlünen, zu der die befreundeten Schützenvereine in großer Anzahl erschienen waren.

Ein Dämmerschoppen mit einem Konzert der Elmenhorser rundete den Sonntag ab.

Am Montagmorgen trat das „ausgeschlafene“ Bataillon an der Festwiese zum traditionellen Vogelschießen an, mit dem Ziel, den Königsvogel Armin den Garaus zu machen.

Unter der bewährten Leitung von Heinz Hüser wurden nach den Ehrenschüssen folgende Insignienträger ermittel:

Krone: 71. Schuss, Bernhard Wöstmann, 3. Kompanie

Zepter: 141. Schuss, Mike Thomsen, 3. Kompanie

Apfel: 271. Schuss, Alex Pitz, 3. Kompanie

Rechter Flügel: 352. Schuss, Bernd, Gödecke, 1. Kompanie

Linker Flügel: 462. Schuss, Nina Witt, 3. Kompanie

Nach einer Mittagspause, wo Alle die Möglichkeit hatten, sich an einer Erbsensuppe zu stärken, ging es um die Frage, wer wird Armin (I) als neuen König ablösen.

Zunächst stand als Aspirant auf die Königswürde nur Jürgen Horstmann von der 3. Kompanie parat.
Dann jedoch konnte noch Sascha Homann, ebenfalls Mitglied der 3. Kompanie überzeugt werden, mit um den Kampf um die Königswürde einzusteigen.
Nach einem fairen Wettkampf, gelang es um 14.45 Uhr, Sascha Homann, mit dem 515. Schuss, den Vogel zu erlegen.

Er wird nun für zwei Jahre als Sascha (I), gemeinsam mit seiner Ehefrau, Sabrina (I), das Schützenvolk in Nordlünen und Alstedde regieren.

 

Die Inthronisierung des neuen Königspaares erfolgte in den Abendstunden durch unseren Schirmherrn, Wilhelm Stodollick.

Der abschließende Königsball war geprägt durch den bewegenden Abschied des scheidenden Königspaares, Armin und Gabi, die mit tobenden Beifall und „Standing Ovations“ verabschiedet wurden.

Unserem neuen Königspaar, Sascha (I) Und Sabrina (I) wünschen wir für die kommenden zwei Jahre eine erfolgreiche Regentschaft.

Zum Abschluss meiner Ausführungen zum Schützenfest 2013 möchte ich noch folgendes anmerken:

Bedingt durch den Abriss des Altlüner Hallenbades konnte für den Zapfen-streich nicht wie gewohnt, die Fläche vor dem Hallenbad für den Zapfenstreich genutzt werden. Der neue Standort auf dem Gelände des Gymnasiums zeigte sich jedoch als echter Gewinn.

Auch der Wechsel des Zeltbetreibers konnte als positiv verzeichnet werden. Das Zelt, sowie die Einrichtung machten einen modernen, gepflegten Eindruck.
Ein flexibel gehaltener Vertrag bezüglich der Umsatzbeteiligung beim Bieraus-schank führte zu einem erheblichen finanziellen Zugewinn gegenüber dem alten Zeltbetreiber.

Der Besuch an allen drei Schützenfesttagen, entsprach jedoch nicht unseren Erwartungen, was sich auch auf die getrunkene Menge an Bier auswirkte.
Die Ursachen wurden vorstandsintern und mit dem Zeltbetreiber analysiert.
Resultierend aus diesen Besprechungen wird es Änderungen bei den Schützen-festen 2015 und 2017 geben.
Einziger Wehmutstropfen war das Verhalten unserer eigenen Schützen am Schützenfestsonntag. Das Konzert der Elmenhorster beim Frühschoppen und beim Dämmerschoppen nach dem Umzug fand mehr oder weniger ohne die Beteiligung unserer eigenen Schützen statt, die sich bei „Haus Bössing“ bzw. der Gaststätte „Heideblümchen“ aufhielten.
Hier muss ein Umdenken unserer Schützen erfolgen, denn schließlich sind wir es, die ein Schützenfest feiern wollen und dazu gehört auch die Anwesenheit bei den einzelnen Programmpunkten.

Trotz dieses leichten Kritikpunktes lautet das Fazit:

„Es war wieder ein schönes Schützenfest“.

Horrido

Ingo Schinck
(Geschäftsführer)