Schützenfest 2000
in der Zeit vom 24.06. – 26.06.2000

„Grünröcke aus Nordlünen/Alstedde trotzten
dunklen Wolken und Regenschauern“

Auftakt desdreitägigen Schützenfests war die traditionelle Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal in Altlünen. Am Ehrenmal an der Bergkampstr. legten Schützenkönig Werner I. (Anderson) und Hans-Joachim Wroblowski als Vertreter des vereinsvorsitzenden einen Kranz für die Gefallenen der Weltkriege nieder. Der Wachzug schoss mit der Kanone „Salut“ und das Trommler- und Pfeiffercorps „Alte Kameraden“ spielte die Hymne „Ich hatte einen Kameraden“.

Von dort ging es zum Schirmherrn des Schützenfestes, Bürgermeister Hans-Wilhelm Stodollick, der zu einem Umtrunk geladen hatte.
In dessen Garten wurde erstmals in der Geschichte ein Zwischenstopp eingelegt und unter großen Bäumen Auszeichnungen vergeben.

Dazu gehörten: Paul-Werner , 1. Komp. Erhielt die goldene Verdienstnadel, Wilhelm Borgschulte, 2. Komp., die Ehrennadel, Helmut Jankort, 2. Komp., die Ehrennadel und Detlev Jungwirth, 3. Komp., die Ehrennadel.
Weiter wurde Brigitte Korte, 5. Komp., vom feldwebel zum Leutnant befördert, Fritz Wevers, 5. Komp., wurde zum Oberleutnant und Hans-Joachim Wroblowski, 1. Komp., Oberleutnant.
Der Bürgermeister meinte am Samstag: „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass dieser Besuch Tradition wird.“

Anschließend sollte es zum Großen Zapfenstreich am Hallenbad gehen. Leider war das nicht möglich, weil ein starker Regenschauer eine Veranstaltung im Freien nicht zuließ. Der große Zapfenstreich musste im Festzelt erfolgen.
Unter den Augen des Königspaares Werner I. (Anderson) und Walburga I. (Otto) standen alle 5. Kompanien stramm.

„Abteilung stillgestanden!“ hieß es am Samstag beim Schützenfest der Grünröcke Nordlünen/Alstedde, während kräftige Regenschauer aufs Zeltdach prasselten.
Dennoch: Regen Anteil nahm die Bevölkerung am Zapfenstreich, der wegen des Wolkenbruchs unter das schützende Zeltdach von der Wiese an der Laakstr. ins Festdomizil verlegt werden musste. Die „Alten Kameraden“ und die Blaskapelle „Haus Aden/Monopol“ spielten zum Zapfenstreich auf.

„Fahnen und Standarten hoch, Gewehr über!“ lautete das militärische Kommando, worauf Querflöten und Trommeln des Pfeiffercorps „Alte Kameraden“ unter Tambourmajor Willi Herden zu spielen begannen.
Es folgte ein Trompetensolo, welches das niederländische Dankeslied „ Betet an die Macht der Liebe“ intonierte. Anschließend ließ Kapellmeister Hugo Raschdorf die Nationalhymne erklingen.

Ein Festball mit der „Oparolis-Tanzband“ eröffnete den gemütlichen Teil des Schützenfestes 2009.
Die Eröffnungsrede hielt Hans-Joachim Wroblowski, der den erkrankten 1. Vorsitzenden, Hans Blanke, vertrat und ihm Genesungswünsche übermittelte.

Mit einem feucht fröhlichen Ball feierten die Schützen und viele Bürger in einem festlich geschmückten Zelt bis in die frühen Morgenstunden.

Um 09.00 Uhr trat das Bataillon am nächsten Tag vor dem Festzelt an, um anschließend im Festzelt einen Ökumenischen Gottesdienst, gehalten von Pfarrer Bernd Quade (Heliand) und Dechant Klaus Hageböck (St. Norbert), zu feiern.

Es folgte ein Frühstück mit der Bevölkerung. Die Resonanz der Bevölkerung beim Frühstück war bedeutend höher als in den voran gegangenen Jahren.

Am Nachmittag fand der „Große Festumzug“ unter Beteiligung der befreundeten Schützenvereine statt.

Die Abendveranstaltung mit der Travestie-Show „The Sweet Devils“ und den „Oparolis“ war ein voller Erfolg. Milva, Dolly Parton, Nana Mouskouri alias „The Sweet Devils“ rissen die Anwesenden mit ihrer teils frivolen Show zu Begeisterungsstürmen hin.

Der dritte Tag des Schützenfestes begann um 09.30 Uhr mit dem Antreten zum Vogelschießen, das um 10.00 Uhr begann.

Viele Zuschauer hatten sich auf der Vogelwiese eingefunden, um mitzuerleben, wie der Adler „Werner“ seine Federn lassen musste.

Die Schießaufsicht hatten Heinz Hüser und Bernhard Strock.

Die Insignien holten:

* Krone: Mirko Horstmann 3. Komp.
* Zepter: Sebastian Strock 2. Komp.
* Apfel: Peter Witt 3. Komp.
* Linker Flügel: Heinz Hering 3. Komp.
* Rechter Flügel: Michael Wichlinski 5. Komp.

 

Bereits einmal – um 12.45 Uhr – schien das Schicksal des Adlers besiegelt zu sein. Sebastian Strock hatte den Vogel gefährlich ins Wanken gebracht. Nach kurzer Überprüfung stellte sich heraus, dass sich eine Kontermutter an der Vogelstange gelockert hatte. Sie wurde befestigt und das Schießen konnte fortgesetzt werden.

In der Feuerpause meldeten sich Heinz Opitz, Freddy Bergmann und Harald Lux, um den Vogel von der Stange zu holen.

Nach hartem, zähen, aber fairen Kampf gelang Harald Lux um 15.00 Uhr der glückliche Schuss und er holte den Vogel von der Stange.

Er wird mit seiner Ehefrau als Harald I. und Anke I in den nächsten zwei Jahren das Altlüner Schützenvolk regieren. Das neue Königspaar ernannte Udo Cieslukowski zum Adjutanten. Dem Hofstaat gehören an: Jürgen und Lucie Wiebe, Heinz und Heike Hüser,, sowie Werner und Ulrike Ciesla und Isolde und Lothar Lux.

Zur Krönung trat das Bataillon um 18.45 Uhr am „Haus Bössing“ an, um zur Krönung des neuen Schützenkönigs zum Hallenbad zu marschieren.
Unter großer Beteiligung der Bevölkerung nahm der Schirmherr Hans Wilhelm Stodollick die Krönung vor.

Er übergab die Königskette und die Krone von Werner I. und Walburga I. an Harald I. und Anke I.,
Vom Hallenbad ging es danach zum Festzelt, wo der „große „Festball“ stattfand.
Werner I. erhielt seinem Wunsch gemäß als Abschiedsgeschenk einen „Hirschfänger“ vom Bataillon und von den Kompanien.
Der 1. Geschäftsführer bedankte sich bei dem scheidenden Königspaar Werner I. und Walburga I. für ihre tolle Regentschaft, in der sie unseren Schützenverein immer super repräsentiert haben.
Dem neuen Königspaar Harald I. und Anke I. wünschte er viel Glück und Erfolg, dass auch sie nach ihrer Regentschaft sagen können, es war für uns eine unvergessliche Zeit.
Werner I. verabschiedete sich mit einer Rede von seinem Schützenvolk, deren Inhalt zum Überlegen anhalten sollte, aber auch reichlich Grund zur Diskussion gab.
Harald I. zeigte in seiner ersten Rede an das Schützenvolk, wie sehr er sich über seinen gelungenen Schuss freute und wünschte für sich und seine Königin, dass sie genau so toll von den Schützen in den nächsten zwei Jahren unterstützt werden.
Den Tanz eröffneten das neue und alte Königspaar mit ihrem Hofstaat und dem Vorstand.
Es spielten, wie an den vorangegangenen Abenden im vollen Festzelt die „Oparolis“. In den Tanzpausen gratulierten die befreundeten Vereine.

An allen Tagen wurde das Bataillon vom stellvertr. Bataillonskommandeur Detlef Ringe geführt.

Horrido
Ingo Schinck
(Geschäftsführer)